Ein Zeichen aus dem Niemandsland?
- Heike
- vor 7 Stunden
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Am 17. Februar zieht eine ringförmige Sonnenfinsternis, der „Ring of Fire“, genau über die Antarktis. Kaum jemand sieht sie live: Nur ein paar Forscher an der Neumayer- oder anderen Stationen werden sie sichten können, und die Pinguine. 🐧 Der Rest der Welt bekommt nichts mit. Könnte man denken, aber energetisch werden diese Energien viele berühren, denn die Energie und die Symbolik an diesem Tag ist stark.
Die Antarktis ist der letzte wirklich unberührte Fleck auf diesem Planeten. Niemand besitzt sie wirklich und niemand bewohnt sie dauerhaft. Sie ist wie ein letzter geschützter, stiller Raum am Ende der Welt, der nicht vom Trouble der Welt gestört wird, eine unberührte Stille, die sich in dem unendlich Weiß des Eises verliert. Und gerade darin liegt eine Kraft, die niemand beherrschen und kontrollieren kann, etwas das noch rein, kristallklar und autonom geblieben ist.
Und genau auf diese weiße Region am Ende der Welt legt sich zur Finsternis ein Feuerring. Die Sonne wird fast ganz vom Mond bedeckt, nur ein schmaler, leuchtender Ring bleibt übrig, der sich in die unberührte Antarktis brennt, als wolle der Kosmos das Bündnis mit der Erde erneuern. Ein Bund zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Kosmos und Gaia, der direkt über dem mystischsten, abgelegensten Ort der Welt zelebriert wird.
Während die Welt kaum etwas davon mit bekommt, und alle auf die großen Umbrüche schauen, die alten Strukturen, die gerade knacken und zusammenbrechen, passiert unter dem Eis was anderes. Etwas Neues entsteht. Es geschieht nicht laut, nicht sichtbar und nicht im großem Getöse, sondern verborgen in der Stille, jenseits des Sichtbaren.
Die Antarktis ist dabei wie eine Art Zwischenraum. Sie gehört nicht der alten Welt und noch nicht ganz der Neuen. Dieser Bereich wird spirituell oft als die Gebärmutter von Gaia bezeichnet, die nicht Außen liegt, sondern Innen, geschützt und verborgen unter dem Eis. Jeder Planet und jedes Gestirn hat so eine Schöpfungsschmiede, und genau diese wird nun aktiviert, so dass Mutter Erde das Neue gebären kann, nicht im lauten Trubel des Geschehens, sondern in der Stille am Ende der Welt.
Wir alle wünschen uns, das Neue zu sehen, aber oft vergessen wir dabei, dass das Neue im Dunkeln und im Verborgen heranwächst, wie das Baby im Bauch der Mutter. Es wird von innen geboren, leise und aus der Tiefe, und es ist schon da, lange bevor es gesehen wird.
Und genau das findet nun statt, in dieser Woche. Auch wenn wir es noch nicht ganz sehen und nicht physisch zur Antarktis reisen können, so können wir dennoch einen Blick dorthin werfen, denn wir sind geistige Wesen, die in Meditation oder inneren Reisen überall hingelangen können.
Wenn du magst, so nimm` dir somit einen Moment Zeit, am Tag der Finsternis, um zu meditieren, und stimme dich in Stille auf diese Region ein. Vielleicht wirst du innere Bilder empfangen oder Visionen, von dem, was dort gerade neu geboren wird.
Und wenn du diese Reise gern gemeinsam mit Gleichgesinnten durchführen möchtest, dann komm gern in meinen Meditationstempel. Weitere Information dazu findest du hier:
https://www.heikemichaelsen.de/antarktispol
Nachfolgend findest du noch ein Bild zur Sternenkonstellation der Finsternis. Wenn Sonne und Mond vereint sind, werden sie umrahmt von Venus und Mars, dem Heiligen Paar unseres Sonnensystems, das gerade zu Beginn diesen Jahres in einer speziellen Konjunktion mit der Sonne stand. Somit wird das Heilige Bündnis derzeit kosmisch auf mehreren Ebenen erneuert.
















