Karfreitag als heilige Einweihung
- Heike

- vor 3 Stunden
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Die drei Tage in der Dunkelkammer zum Osten
Der Karfreitag hat viele Generationen zutiefst berührt, und bei manchen auch eine tiefe Trauer oder sogar ein Trauma hinterlassen. Die Frage, wie ein so lichtvolles Wesen wie Jesus ans Kreuz genagelt werden konnte, beschäftigt bis heute viele Menschen.
Dabei ist es wichtig zu wissen: Die Geschichte, wie sie uns in der Bibel erzählt wird, ist nur eine von mehreren Überlieferungen. Die meisten kennen jedoch nur diese eine Version und gehen davon aus, dass sie sich genau so zugetragen hat.
Es gibt aber auch andere alte Quellen und moderne Channelings, die ein ganz anderes Bild zeigen, ganz ohne Kreuzigung und ohne Leid. Einige Überlieferungen sprechen davon, dass es sich nicht um eine Hinrichtung handelte, sondern um eine bewusste Einweihung, wie sie in früheren Mysterienschulen üblich war. Dabei legte sich der Einzuweihende symbolisch auf ein Kreuz, um das Alte hinter sich zu lassen. Anschließend verbrachte er drei Tage in einer vollkommen dunklen Kammer, einer Art Grabkammer.
In dieser dreitägigen Finsternis durchlief er einen tiefen Läuterungsprozess, legte sein restliches Ego ab und verband sich noch inniger mit der Quelle. Die klassischen Dunkelkammer-Rituale stammen vor allem aus Ägypten (Isis- und Osiris-Mysterien) und dauerten oft genau drei Tage, insbesondere zur Zeit der Tag-Nachtgleiche. Das war ein zentraler Bestandteil der höheren Einweihungen in den Tempeln von Luxor und anderen Kraftorten. Ähnliche Praktiken gab es auch bei den Essenern (Qumran), in gnostischen Kreisen und teilweise in frühen indischen und tibetischen Traditionen, auf die moderne Dunkelretreats heute teilweise zurückgehen.
Meist waren diese Kammern nach Osten ausgerichtet, so dass der Einweihende am Morgen nach den drei Tagen Dunkelheit zum Sonnenaufgang blickt. Auffällig ist dabei, das Osten und Ostern sehr ähnliche Wörter sind.
Interessanterweise berichten die Evangelien selbst nicht explizit davon, dass Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Es gab keine Zeugen dafür und oft heißt es nur, er wurde „ans Kreuz gebunden“. Außerdem wird der Ort des Geschehens in manchen Texten als Garten beschrieben, der Garten des Josef von Arimathäa.
Für mich persönlich fühlt sich die Einweihungsversion sehr viel stimmiger und heilsamer an als die traditionelle Leidensgeschichte. Deshalb habe ich ein kurzes Musikvideo dazu erstellt, das diese andere Perspektive aufnimmt.
MUSIKVIDEO - ICH BIN DAS LICHT
Jesus Einweihung in einer Dunkelkammer
Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, lade ich dich herzlich zu meinen Meditationen und Einweihungsbüchern ein, in denen ein viel leichteres und liebevolleres Bild von Jesus und vom Christuslicht entsteht. Zudem gehe ich darin auch auf das Heilige Paar ein, das in vielen Geschichten thematisiert wird.
Von Herzen wünsche ich dir wundervolle, friedvolle Ostertage. Möge das Licht in dir neu geboren werden.
Begegnungen zu Ostern mit Jesus und Maria Magdalena
Einweihung in die befreiende Geschichte jenseits von Leid, Opfer und Schuld.














